Förderverein für historische Bauten und Bauwerke Salzkotten e.V.
Förderverein für historische Bauten und Bauwerke Salzkotten e.V.

Das Kornmahlen

Ziel des Mahlvorgangs ist es, die Schale so schonend wie möglich vom Mehlkörper zu trennen. Hierfür durchläuft das Korn verschiedene Walzenstühle, so nennt man die Mahlmaschinen in einer Mühle. In den Walzenstühlen sorgen Stahlwalzen für eine schonende Zerkleinerung des Getreides. 

Steinmühle / Schrotgang

Im rechten Bereich des1. OG befindet sich ein Mahlstein, Er ist vollständig erhalten mit Bütt, Rüttelschuh und
Trichter sowie Steinkran.

Dieser wurde zuletzt noch als Schrotmahlgang zur Herstellung von Tierfutter genutzt.

Sackaufzug Sackaufzug

Rechts neben dem Mahlstein ist ein Sackaufzug an der Wand befestigt.

Dieser diente dem Müller dazu den Kornsack anzuheben um ihn dann in den Rüttelschuh zu entleeren.

Walzenmahlstühle

Walzenmahlstuhl Walzenmahlstuhl
Walzenmahlgang Walzenmahlgang

Im linken hinteren Bereich dieser Etage stehen  ein einfacher Walzenstuhl und ein doppelter Walzenstuhl, beide von der Firma  A. Wetzig Wittenberg.

Der doppelte Walzenstuhl ist mit dem darüberliegenden Vorratsbehälter und einem Sichtglas ausgestattet

Mehl sichten

Sechskantsichter Sechskantsichter

Im Dachgeschoß hinter den Plansichtern steht ein alter Sechkantsichter.

Dieser ist ein Vorläufer der moderneren Plansichter. Das geschrotete Mehl durchläuft dabei einen sich drehenden Sichter mit unterschiedlichen Siebstärken.

Plansichter Plansichter

Im Dachgeschoß stehen noch zwei weitere Plansichter.

Diese ermöglichten dem Müller ein hochwertiges, außerst reines und sehr feines Mehl zu erzeugen.

 

Funktionsweise:

Die Plansichter wurden mittels Krafttransmission und einer Unwucht in Schwingung versetzt (Zwangsläufer). Um frei schwingen zu können, werden die, selbst in kleinen Ausführungen mehrere hundert Kilogramm wiegenden, Geräte mit flexiblen Stangenbündeln aus Bambus oder Rattan an der Decke aufgehängt.

Die kreisende Bewegung in horizontaler Lage bewirkt eine Schichtung des Produkts nach spezifischem Gewicht, sodass die schwereren Teilchen direkt mit dem Sieb in Berührung kommen und die leichteren Teile obenauf schwimmen.

Die Siebe in einem Siebstapel haben unterschiedliche Maschenweiten (ca. 100–1000 µm), so dass eine Trennung in MehlDunstGrieß und grobe Schalenteile erfolgen kann. Jede Sieblage hat daher zwei Abgänge: einen Siebabstoß und einen Siebdurchfall (siehe Schema Teilchengröße). Das Laufschema und die Siebbespannungen innerhalb eines Siebabteils können individuell geändert werden, sodass verschiedenste Produktführungen möglich sind.

Filterschrank

Filterschrank Filterschrank

Im 2.OG steht auch der Filterschrank mit dem aufgesetzten Klopfwerk und dem Unterdruckgebläse
mit Abgang durch die nördliche Trauffront.

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